Fachbegriffe und Namen zum Thema Epilepsie

A

Alexander der Große
(*356 v. Chr.; † 323 v. Chr.), König von Makedonien und Hegemon des Korinthischen Bundes

Anfallrezidiv
erneut auftretender Anfall nach einer anfallfreien Zeit

Antiepileptikum, pl. -a
Gruppe von Medikamenten, die Krampfanfälle unterdrücken und für die Therapie der Epilepsie und anderer Anfallsleiden verwendet werden.

Antikonvulsivum, pl. -a
gleiche Bedeutung wie Antiepileptikum

D

Depression
Umgangssprachlich: Zustand psychischer Niedergeschlagenheit; in der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet.

Dostojewski (Fjodor Michailowitsch)
(*1821; † 1881) bedeutender russischer Schriftsteller

E

Elektroenzephalogramm (EEG)
Methode zur Registrierung von elektrischen Aktivitäten der Nervenzellen im Gehirn

Epilepsie mit occipitale Paroxysmen
Epilepsieform mit Anfällen, die am oder in zum Hinterkopf gelegenen Gebieten ensteht

Epilepsie mit zentrotemporalen Spitzen
Die Aufzeichnung der Gehirnströme bei dieser Epilepsieform ergibt Kurven mit einer bestimmten Form. Diese charakteristische Form wird mit zentrotemporal bezeichnet.

Epilepsiesyndrom
Erkrankung, die durch eine bestimmte Gruppe von Symptomen gekennzeichnet ist; die Epilepsie ist eines der Symptome.

G

Gaius Julius Caesar
(*100 v. Chr.; † 44 v. Chr.) römischer Staatsmann, Feldherr und Autor

Galen von Pergamon
(*129; † 216), griechischer Arzt und Anatom

Gamma-Amino-Buttersäure (GABA)
Botenstoff mit einer hemmenden Wirkung

H

Hormon
Botenstoff, der meist in verschiedenen Drüsen gebildet und ins Blut abgegeben wird.

I

idiopathische Epilepsie
Epilepsie mit unbekannter und nicht nachweisbarer Ursache; die Entstehung erfolgt meist anlagebedingt.

K

Ketonkörper
Produkte, die beim Abbau von Fettsäuren entstehen

L

L-Aspartat
Wichtiger Botenstoff, der eine erregende Wirkung hat

L-Glutamat
Wichtiger Botenstoff im zentralen Nervensystem, der eine erregende Wirkung hat

M

Menstruation
Regelblutung der Frau

Millisekunde
eine tausendste Sekunde

multifaktoriell
durch eine Vielzahl von Faktoren bedingt

N

Napoleon Bonaparte
(*1769; † 1821) französischer General, Staatsmann und Kaiser

O

oral
Einnahme von Arzneimitteln über den Mund

P

plötzlicher Tod
ein unerwarteter Todesfall ohne bekannte lebensbedrohende Erkrankung

S

Sokrates
(* 469 v. Chr.; † 399 v. Chr.) griechischer Philosoph, der in Athen lebte und wirkte

Status epilepticus
andauernder epileptischer Zustand oder Wiederholung von Anfällen

stigmatisieren
jemanden aufgrund eines Makel (wie einer Krankheit) vorzuverurteilen und zu kennzeichnen

T

therapieresistent
mit den zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden kann kein Erfolg erzielt werden

W

WHO
Weltgesundheitsorganisation (engl.: World Health Organization)

 

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