Gibt es eine Epilepsie-Prävention?

Das Risiko einer Epilepsie reduzieren

Eine allgemeingültige Prävention für eine Epilepsie gibt es nicht. Oft sind die Ursachen nicht nachweisbar. Epilepsien, die jedoch auf eine Verletzung, auf Infektionen oder auf bestimmte Grunderkrankungen zurückzuführen sind, lassen sich vorbeugen. Nachfolgend finden Sie einige Tipps für eine Prävention.

Wie lässt sich das Risiko reduzieren?

Tipp 1: Vermeiden Sie Kopfverletzungen

Vor allem Kopfverletzungen können die Entstehung einer Epilepsie begünstigen. Schützen Sie deshalb Ihren Kopf.

Tragen Sie beim Fahrradfahren oder Skifahren einen Helm, achten Sie darauf, dass Ihr Kind im Auto in einem für die Größe geeigneten Kindersitz sitzt und dieser ordnungsgemäß befestigt ist.

Tipp 2: Frühzeitige medikamentöse Therapie

Eine Arzneimitteltherapie nach dem ersten oder zweiten Anfall, in manchen Fällen auch bei Gelegenheitsanfällen wie z.B. Fieberkrämpfen, kann das Risiko für die Entstehung einer Epilepsie vermindern. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt überwachen.

Tipp 3: Ausreichende Betreuung während der Schwangerschaft

Bild: Schwangerschaft

Viele Epilepsien im Kindheitsalter gehen auf Hirnschädigungen beim ungeborenen Kind zurück. Eine umfassende Betreuung während der Schwangerschaft ist deshalb eine gute Vorbeugung.

Auch sollten Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck und Infektionen während der Schwangerschaft behandelt werden.

Tipp 4: Behandlung von Erkrankungen

Auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, ein Bluthochdruck, Infektionen und anderen Erkrankungen können sich auf das Gehirn auswirken. Sie sollten deshalb konsequent behandelt werden.

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